| Duisburg | Dieser Text beschreibt Duisburg. Der untere Text beinhaltet die Duisburg Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Duisburg Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Duisburg fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Duisburg möglichst ausführlich zu halten.
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Duisburg Artikel
| Wappen
| Karte
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| Wappen von Duisburg (http://www.flaggen-server.de/dland1/duisburg.php)
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| Basisdaten
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| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen
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| Regierungsbezirk: | Düsseldorf
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| Regionalverband: | Regionalverband Ruhr
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| Kreis: | Kreisfreie StadtRegionalverband Ruhr
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| Fläche: | 232,82 km²
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| Einwohner: | 506.496 (31.12.2003)
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| Bevölkerungsdichte: | 2.175 Einwohner/km²
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| Höhe: | 31 m ü. NN
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| Postleitzahl: | 47001-47279 (alt 4100)
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| Vorwahlen: | 0203, 02065, 02066, 02841, 02151
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| Geografische Lage: | 51° 27' nördl. Breite 6° 45' östl. Länge
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| KFZ-Kennzeichen: | DU
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| Gemeindeschlüssel: | 05 1 12 000
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| Stadtgliederung: | 7 Stadtbezirke mit 46 Stadtteilen
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Adresse der Stadtverwaltung: | Burgplatz 19 47051 Duisburg
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| Website: | www.duisburg.de
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| E-Mail-Adresse:
| info@stadt-duisburg.de (mailto:info@stadt-duisburg.de)
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| Politik
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| Oberbürgermeisterin: | Bärbel Zieling (SPD)
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| Schulden: | 1,56 Mrd. € (Stand: 31.12.02)
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| Bevölkerung
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| Arbeitslosenquote: | 13,7 Prozent (30.04.04)
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| Ausländeranteil: | 15,01 Prozent (31.12.03)
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| Altersstruktur: |
| 0-18 Jahre: | 18,3 %
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| 18-65 Jahre: | 61,9 %
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| ab 65 Jahre: | 19,8 %
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| (31.12.02)
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Duisburg [dyË?s-] ist eine Stadt in dem westlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die kreisfreie Stadt in dem Regierungsbezirk Düsseldorf ist eine der größten Städte sowie ein Oberzentrum des Landes. Der Hafen mit seinem Zentrum in dem Stadtteil Ruhrort gilt als größter Binnenhafen Europas. Duisburg beheimatet eine Universität, die zu dem 1.1.2003 mit der Nachbaruniversität Essen zur Universität Duisburg-Essen fusioniert wurde. Die Stadt ist Mitglied in dem Regionalverband Ruhr.
Die Stadt in ihren heutigen Grenzen ist das Ergebnis mehrerer Gebietsreformen, durch welche umliegende Gemeinden und sogar größere Städte, darunter die ehemalige Großstadt (seit 1910) Hamborn (seit 1911 Stadtkreis Hamborn), nach Duisburg eingegliedert wurden. Schon kurz vor der ersten größeren Eingemeindung 1905 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die 100.000-Grenze und machte Duisburg zur Großstadt. Heute steht Duisburg mit ihren etwa 505 Tausend Einwohnern an elfter Stelle unter den Großstädten Deutschlands. Die Stadt ist ein bedeutendes Zentrum der Stahlindustrie und verfügt über die mit 230 Quadratkilometern größte Produktionsstätte global. Zudem stehen sechs der sieben in dem Ruhrgebiet betriebenen Hochöfen in Duisburg, sodass der Standort 49 Prozent der gesamten Menge an Roheisen und 34,4 Prozent der Menge an Rohstahl in Deutschland erzeugt (Stand 2000).
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Duisburg liegt am Rande des Niederbergischen Hügellandes, an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Das Stadtgebiet erstreckt sich zu beiden Seiten der genannten Flüsse. Unweit nördlich von Duisburg, in Dinslaken, mündet die Emscher ebenfalls in den Rhein.
Buch-Tipp: Adipositas - Der Leidensweg der dicken Kinder Sehr gutes Fachbuch Ich habe dieses Buch in einer Buchhandlung gekauft und kann es ca. weiterempfehlen. Dieses Buch deckt alle Themenbereiche der Krankheit ab. Die Entwicklung, den damit verbundenen Leidensweg usw.
Jeder der von der Krankheit betroffen ist, oder mit Betroffenen in Kontakt steht sollte dieses Buch lesen. Besonders der perönliche... |
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Das Stadtgebiet Duisburgs besteht heute aus 7 Stadtbezirken, die sich in Stadtteile beziehungsweise Ortsteile unterteilen. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung. Diese werden bei jeder Kommunalwahl neu gewählt. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher . Die Bezirksvertretungen sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören.
Die 7 Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen:
- Walsum: Vierlinden, Overbruch , Alt-Walsum, Aldenrade , Wehofen , Fahrn
- Hamborn: Röttgersbach , Marxloh, Obermarxloh , Neumühl, Alt-Hamborn
- Homberg/Ruhrort/Baerl: Ruhrort, Alt-Homberg, Hochheide , Baerl
- Meiderich/Beeck: Bruckhausen , Beeck, Beeckerwerth, Laar, Untermeiderich, Mittelmeiderich, Obermeiderich
- Rheinhausen: Rheinhausen-Mitte, Hochemmerich , Bergheim , Friemersheim , Rumeln-Kaldenhausen
- Stadtmitte: Altstadt , Neuenkamp , Kaßlerfeld , Duissern, Neudorf-Nord, Neudorf-Süd, Dellviertel , Hochfeld , Wanheimerort
- Süd: Bissingheim , Wedau , Buchholz , Wanheim -Angerhausen, Großenbaum , Rahm , Huckingen , Hüttenheim , Ungelsheim , Mündelheim
Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa.... |
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Buch-Tipp: Die Stadt der Blinden. Der Mensch ist des Menschen Wolf Nobelpreisträger Saramago illustriert mit seinem Werk äußerst plastisch, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisiertheit ist. Nachdem sich die Epidemie einer weißen Blindheit über die Bewohner einer Stadt gelegt hat, dauert es ca. wenige Tage, bis die alten Regeln eines zivilisierten Miteinanders außer Kraft... |
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Intensive Ausgrabungen haben eine feste Besiedlung des hochwassergeschützten "Burgplatzes" bereits in dem ersten nachchristlichen Jahrhundert nachgewiesen. Der "Alte Markt" war seit dem 5. Jahrhundert der zentrale Handelsplatz der Stadt, die durch ihre Lage am Hellweg und an einer Rheinfurt ausgezeichnet war. Die Römer unterhielten hier eine regelmäßige Präsenz zur Sicherung des Rheinübergangs und der Ruhrmündung.
- 420 Neubesiedlung der Duisburger Altstadt. Franken aus dem Inneren Germaniens übernehmen die Stellung der Römer
- 883 Die Normannen erobern Duisburg und überwintern hier. Früheste schriftliche Erwähnung Duisburgs.
Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch... |
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Aufgrund seiner günstigen geografischen Lage wurde Duisburg zu dem Sitz einer Königspfalz und freie Reichsstadt; darüber hinaus war Duisburg eine Hansestadt. Durch die Verlagerung des Rheins von der Stadt weg (nach 1200) wurde die wirtschaftliche Entwicklung jedoch unterbrochen. Von der Kaufmannsstadt entwickelte sich Duisburg zur Ackerbürgerstadt. Das Wirken von Gerhard Mercator und die Gründung der Universität 1655 schufen die Anerkennung als "Gelehrtes Duisburg" ("Duisburgum Doctum").
- 1120 Bau einer Stadtbefestigung
- nach 1200 Der Rhein verlagert seinen Lauf von Duisburg weg
- 1279 Stadt laut einer Urkunde von König Lothar III
- 1445 Ein Überfall des Kölner Erzbischof kann abgewehrt werden
- 1566 Vollendung des farbigen Stadtplans durch Johannes Corputius
- 1666 Duisburg fällt mit dem Herzogturm Kleve an Brandenburg beziehungsweise Preußen
Buch-Tipp: Die Stadt der wilden Götter. ECHT KLASSE !!! Die Stadt der wilden Götter ist echt toll, weil man
richtig eintauchen kann. Alex und Nadia in dem Regenwald
zu begleiten ist sehr schön. Als ich mit dem Buch fertig
war war ich traurig, aber da hatte ich noch nicht gewusst,
dass es noch zwei weitere bücher von Alex und Nadia gibt.
Im Reich des goldenen Drachen und In dem Bann der Masken.... |
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Das Aufblühen von Tabak- und Textilmanufakturen in dem 18. Jahrhundert leitete eine Entwicklung ein, die mit der Industrialisierung zur "Montanstadt" führte. Große Industriewerke (Thyssen, Krupp, ...) bestimmten die Stadtentwicklung maßgeblich mit. Um die Werke entstanden ganze Stadtteile für die Arbeiter der einzelnen Betriebe.
- 1823 Duisburg wird Sitz eines Kreises, der aus den Kreisen Dinslaken und Essen-Land gebildet wird
- 1824 Bau der Schwefelsäurefabrik des Fr. W. Curtius Beginn der Industrialisierung
- 1828 Franz Haniel eröffnet in Ruhrort eine Werft für Dampfschiffe
- 1846 Eröffnung der Eisenbahnlinie nach Düsseldorf
- 1847 Eröffnung der Eisenbahnlinie über Dortmund nach Minden
- 1873 Duisburg scheidet aus dem Kreis Duisburg aus und wird eine Kreisfreie Stadt, der verbleibende Rest-Kreis wird in Kreis Mülheim an der Ruhr umbenannt, aus welchem 1887 der Kreis Ruhrort herausgelöst wurde. Letzterer wird 1909 in Kreis Dinslaken umbenannt.
- 1904 Geburt des 100.000ten Einwohners Duisburgs (Ernst R. Straube)
- 1905 Zusammenschluss mit Meiderich und Ruhrort
- 1929 Zusammenschluss mit dem Stadtkreis Hamborn zu dem neuen Stadtkreis Duisburg-Hamborn
Buch-Tipp: Die vergessene Stadt. Herrscher der drei Reiche. Die Zauberschiffe 05 + 06. toll, einfach gut. Habe mir das Buch vorbestellt, es letzten Freitag bekommen und das Wochenende damit verbracht bis ich es durch hatte. Es lässt einfach einen nicht los. . .
Wer die Vorgeschichte kennt, muss den Schluss auch lesen.
Dieser arrogante Drache nervt schon etwas, aber ansonsten wachsen alle anderen Charaktere mit der Geschichte mit... |
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Als logistisches Zentrum des Ruhrgebietes und bedeutender Standort der Chemie- und Hüttenindustrie wird Duisburg bald zu dem primären AngriffAbsicht alliierter Bomber. Dabei werden nicht ca. die Industrianlagen, sondern auch gezielt die zivile Bevölkerung angegriffen. Die deutschen Verteidigungsbemühungen bleiben letztlich erfolglos und können die Zerstörung der Stadt nicht verhindern. Als Einflugschneise zu dem Ruhrgebiet erlebt Duisburg ab 1943 praktisch tägliche Luftalarme.
- 1935 Die Stadt Duisburg-Hamborn wird in Stadt Duisburg umbenannt.
- 1938 in dem November zerstören Nationalsozialisten die jüdische Synagoge in der Junkerstraße.
- 1941 unter anderem am 12./13.06 werfen britische Maschinen 445 t Bomben ab.
- 1943 äscherten 577 britische Bomber am 12./13.05 die gesamte Altstadt von Duisburg mit 1599 t Bomben ein und machten 96 Tausend Menschen obdachlos.
- 1944 erleidet die Stadt die schwersten Schäden, als unter anderem am 22.05 über 2 Tausend t Bomben fallen, eine Menge, die am 14./15.10 noch verdoppelt wird, als 1005 Halifax, Lancaster und Mosquito-Bomber über Duisburg erscheinen. Es folgten zahlreiche weitere Großangriffe in ähnlicher Größenordnung.
- 1945 kamen zu den Bombenschäden die Zerstörungen während des Endkampfes um die Stadt, die am Nordwestrand des Ruhrkessels lag und seit 3.04 1945 mit Artillerie beschossen wurde. Am 12.04 1945 marschieren Einheiten der 9. US-Armee in Duisburg ein.
Buch-Tipp: DuMont Reise-Taschenbuch Rom Gut aber nicht perfekt Der Führer durfte mich in Rom begleiten und den Weg weisen (oder auch nicht). Letzteres ist auch mein großer Kritikpunkt an diesem Werk, ich finde den Stadtplan sehr unpraktisch und unübersichtlich. Die Gebiete sind willkürlich und unübersichtlich auf einzelne oder mehrere Seiten verteilt, die Logik der Anordnung hat sich... |
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Die 299 Bombenangriffe in dem 2. Weltkrieg zerstörten das alte Stadtbild nahezu vollkommen. 80 Prozent der Wohngebäude wurden zerstört oder stark beschädigt. In der Folge wurde praktisch die gesamte Stadt inklusive der Infrastruktur neu aufgebaut, wodurch die meisten historischen Merkmale verschwanden.
- 1975 - Zusammenschluss unter anderem mit Walsum, Homberg und Rheinhausen.
- 1983 - Stadtjubiläum - 1100 Jahre Duisburg.
- 1999 - Das neue jüdische Gemeindezentrum mit Synagoge am Innenhafen wird eröffnet.
- 2004 - Am 19.07 ist Duisburg von einem Tornado betroffen, der erhebliche Schäden anrichtet.
Buch-Tipp: Duisburg. Die alte Stadt (Reihe Archivbilder) Gelungene Zusammenenstellung über das alte Duisburg Vor ungefähr einem Jahr bin ich nach Duisburg gezogen und bin bei meinen Streifzügen durch Duisburg auch auf alte Spuren der Stadt getroffen. Nachdem mich die Geschichte meines Wohnortes schon stets interessiert war, bin ich auf die Suche nach einem passenden Buch gegangen. Das Buch "Duisburg... |
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Das Stadtgebiet der Stadt Duisburg hat sich wie folgt entwickelt:
Im 19. Jahrhundert bildete die Stadt Duisburg mit der Ortschaft Angerhausen-Wanheim die "Bürgermeisterei Duisburg". Zu dem Stadtgebiet gehörten noch weitere Dörfer beziehungsweise Wohnplätze und Siedlungen mit eigenem Namen, wie etwa Duissern, Feldmark, Neuenkamp, Neudorf, Kaßlerfeld und Hochfeld. 1857 wurde die Bürgermeisterei Duisburg geteilt. In der "Stadt Duisburg" wurde die Städteordnung eingeführt und die "Bürgermeisterei Duisburg-Land" umfasste die Ortschaft Wanheim. 1874 wurde Duisburg eine kreisfreie Stadt. 1902 wurde die Bürgermeisterei Duisburg-Land mit der Stadt Duisburg vereinigt. Es folgten noch weitere Eingliederungen, und zwar:
- am 1.10 1905: Stadt Meiderich (bis 1874 Ruhrort-Land, seit 1894 Stadtrechte) und Stadt Ruhrort (Stadtrechte seit 1857 mit der 1904 eingegliederten Gemeinde Beeck)
- am 1.08 1929: Stadt Hamborn (seit 1900 selbständige Gemeinde und seit 1911 Stadtkreis) sowie die Ortschaften Huckingen, Mündelheim und Rahm (alle Amt Angermund, Kreis Düsseldorf); die vergrößerte Stadt erhielt danach den Namen Duisburg-Hamborn, jedoch wurde 1935 der Name in "Stadt Duisburg" geändert
- am 1.01 1975: Städte Homberg (Stadtrechte seit 1921), Rheinhausen (gebildet 1923 aus den Bürgermeistereien Friemersheim und Hochemmerich, Stadtrechte seit 1934) und Walsum (Stadtrechte seit 1958), Gemeinde Rumeln-Kaldenhausen (bis 1950 Amt Rumeln) sowie Ortsteil Baerl der Gemeinde Rheinkamp (bis 1950 Bürgermeisterei Repelen-Baerl)
Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für Rom. Besser als jeder Reiseführer Das Buch war für mich eine Offenbarung. Als Italienischdozentin und Romliebhaberin habe ich es verschlungen. Obwohl ich schon viel über Rom gelesen habe und ein Jahr lang selbst das Glück hatte, die Stadt und ihre Einwohner vor Ort in ihrem Alltag auf mich wirken zu lassen, gab mir das Buch noch zahlreiche, gut recherchierte... |
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind entweder Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
¹ Volkszählungsergebnis
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Duisburg gehörte von Anfang an zu dem Erzbistum Köln und war dem Achidiakonat Xanten unterstellt. 1543 wurde auf Beschluss des Rates der Stadt in dem evangelischen Sinne gepredigt und in den Folgejahren auch das Abendmahl in beiderlei Gestalt ("Brot und Wein") gefeiert, sodass bis 1555 die Reformation endgültig Fuß fassen konnte. Vorherrschend war das reformierte Bekenntnis. 1610 wurde der Synodalverband der reformierten Gemeinden Jülich, Kleve und Berg gegründet, zum auch die Gemeinde in Duisburg gehörte. Die Gegenreformation konnte sich nicht durchsetzen. 1727 bildete sich auch eine lutherische Gemeinde. Beide Konfessionen vereinigten sich 1891 zur unierten Gemeinde von Duisburg. In preußischer Zeit wurde Duisburg Sitz einer Superintendentur innerhalb der Evangelischen Kirche in Preußen beziehungsweise der rheinischen Provinzialkirche, aus der später der Kirchenkreis Duisburg innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland hervorging. Dieser wurde später in die Kirchenkreise Duisburg-Nord und Duisburg-Süd geteilt, jedoch zu dem 1.07 2004 wieder vereinigt. Die meisten evangelischen Gemeinden der Stadt Duisburg gehören somit heute zu dem Kirchenkreis Duisburg, Walsum gehört jedoch zu dem Kirchenkreis Dinslaken und die linksrheinischen Orte gehören zu dem Kirchenkreis Moers. Duisburg ist Sitz der großen Hilfsorganisation Kindernothilfe .
Die auch nach der Reformation in Duisburg verbliebenen Katholiken gehörten auch zusätzlich zu dem Erzbistum Köln. Nach dessen Auflösung 1801 kamen die linksrheinischen Pfarrgemeinden zu dem Bistum Aachen, die rechtsrheinischen zu dem Bistum Münster. 1821 kamen alle Pfarrgemeinden der heutigen Stadt zu dem Bistum Münster. 1958 kamen die meisten rechtsrheinischen Orte zu dem neugegründeten Bistum Essen, während die linksrheinischen und einige Gemeinden in dem Norden der heutigen Stadt Duisburg beim Bistum Münster verblieben. Die 36 Pfarrgemeinden Duisburgs in dem Bistum Essen gehören zu den Dekanaten Duisburg-Süd, Duisburg-Mitte, Duisburg-Ruhrort und Duisburg-Hamborn. Die 18 Pfarrgemeinden Duisburgs innerhalb des Bistums Münster gehören zu dem Dekanat Duisburg-West und zu dem Pfarrverband Walsum innerhalb des Dekanats Dinslaken.
Die evangelischen und katholischen Gemeinden in Duisburg sind Mitglied in der 1993 gegründeten Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Duisburg. Dieser Arbeitsgemeinschaft gehören noch folgende Duisburger Gemeinden und Kirchen an: Griechisch-Orthodoxe Kirche, Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche und Armenisch-Apostolische Kirche sowie die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Freikirchen (darunter unter anderem Evangelisch- freikirchliche Gemeinde - Baptisten, die Evangelisch-methodistische Kirche - Methodisten und die Gemeinde Gottes Duisburg).
Ferner sind in Duisburg auch die Neuapostolische Kirche sowie die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vertreten.
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An der Spitze der Stadt Duisburg stand schon seit etwa 1270 ein Rat und seit 1275 zwei Bürgermeister. Der Rat hatte 10 bis 22 Mitglieder. Der Wahlmodus für den Rat wurde mehrfach geändert. In der Regel wechselten seine Mitglieder jährlich am 10.08 (Laurentiustag). Ab 1566 behielt sich der Herzog von Kleve das Recht, den Bürgermeister und 2 Räte selbst zu erbezeichnen. Dennoch machte der Herzog hiervon kaum Gebrauch. Neben dem Rat taucht seit dem 15. Jahrhundert ein weiteres Gremium als Bürgerbeteiligung auf, der "Sechzehner". Ihm gehörten je 4 Vertreter der 4 Stadtviertel an. Ein weiteres größeres Gremium war der "Vierundzwanziger". Jedoch kann man bei beiden Gremien nicht von einer echten Bürgerbeteiligung in dem heutigen Sinne sprechen. Sie hatten meist ca. beratende Funktion. 1713 wurde die freie Ratswahl vorübergehend aufgehoben. 1807 wurde in französische Zeit die Munizipalverfassung mit einem Munizipalrat eingeführt. Seit 1856 gab es "Stadtverordnete", später Ratsherren. Die Leitung der Stadt übernahm in französischer Zeit der Maire, in preußischer Zeit ein Bürgermeister beziehungsweise später Oberbürgermeister.
Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" genannt. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Desweiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1997 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. 1999 wurde die bereits 1997 vom Rat gewählte Oberbürgermeisterin Bärbel Absichting erstmals direkt vom Volk gewählt.
Oberbürgermeister seit 1873
Bei der Wahl am 26.09 2004 konnte keiner der Kanidaten die absolute Mehrheit erreichen.
Daher kommt es am 10.10 zu einer Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters.
Oberstadtdirektoren 1946-1997
Stadtrat
Der Stadtrat der Stadt Duisburg hat insgesamt 74 Mitglieder. Diese verteilen sich seit der letzten Wahl vom 26.09 2004 wie folgt auf die einzelnen Parteien:
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Das Wappen von Duisburg zeigt in von Gold und Rot geteiltem Schild oben ein wachsender, rot gezungter schwarzer Doppeladler, unten eine dreitürmige silberne gezinnte Burg. Die Stadtflagge ist weiß-rot belegt mit dem Wappen. Das Wappen wurde der Stadt am 31.01 1977 vom Regierungspräsidenten in Düsseldorf verliehen. Es ist jedoch bereits in dem Jahre 1527 bezeugt. Es kann teilweise als "redendes" Wappen genannt werden, denn die Burg weißt auf den Namen der Stadt hin. Der Reichsadler deutet auf die Zugehörigkeit zu dem Reich und weist auf die ehemalige Reichsfreiheit hin, die jedoch bereits 1290 an die Herren von Kleve verpfändet war.
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Wirtschaft und Infrastruktur | |
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Duisburger Hafen
Der Duisburger Hafen "duisport" [1] (http://www.duisport.de) ist nicht ca. der größte europäische Binnenhafen, sondern auch offiziell Seehafen. Mit flussgängigen Seeschiffen werden von hier in dem Linienverkehr Häfen in Europa, Afrika und in dem vorderen Orient bedient. Die verschiedenen Hafenbecken liegen teilweise am Rhein, überwiegend jedoch an der Ruhrmündung in dem Stadtteil Ruhrort.
Jährlich werden rund 40 Mio. Tonnen Güter aller Art umgeschlagen. Über 20 Tausend Schiffe laufen jährlich den Hafen an. Kernstück sind die öffentlichen Hafenanlagen mit einer Ausdehnung von 740 Hektar, 21 Hafenbecken von über 180 ha ergeben eine Uferlänge von 40km. Dazu kommt noch das Logport Logistic Center Duisburg mit 265 ha Fläche. Etliche Unternehmen verfügen darüber hinaus über private Hafenanlagen, so dass der Gesamtumschlag bei 70 Mio. Tonnen liegt.
Straße und Schiene
Die Stadt Duisburg ist gut an das deutsche Autobahnnetz angeschlossen. Folgende Bundesautobahnen führen durch das Stadtgebiet oder nahe daran vorbei: A 3, A 40, A 42, A 57, und A 59. Ferner führt die Bundesstraße 8 durch Duisburg.
Duisburg verfügt über den ICE-Fernbahnhof Hauptbahnhof, 10 Regionalbahnhöfe, sowie vier S-Bahn-Stationen. In dem Eisenbahngüterverkehr ist Duisburg jedoch nach Stillegung seiner Rangierbahnhöfe Duisburg-Wedau und Duisburg Hbf/Güterbahnhof kein Eisenbahnknoten mehr, aber es besteht dort nach wie vor in Hamborn als Europas größte Werksbahn der "Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen" bei der ThyssenKrupp AG.
Die S-Bahn bedient zusammen mit einer U-Bahn-Linie und einem dichten Netz an Straßenbahn- und Bus-Linien der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Stadt. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr zu benutzen.
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Über das aktuelle Tagesgeschehen in Duisburg berichten mehrere Tageszeitungen, unter anderem die "Westdeutsche Allgemeine" (WAZ), die "Neue Ruhr Zeitung" (NRZ) und die "Rheinische Post" (RP). Seit 2001 gibt es in Duisburg einen lokalen Fernsehsender (aksf), der ab 2005 als erster privater Lokal-TV-Sender in Nordrhein-Westfalen sein Programm ausstrahlen will.
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- Universität Duisburg-Essen; gebildet zu dem 1. Januar 2003 durch Vereinigung der Universitäten in beiden Städten; die Duisburger Universität war 1972 als Gesamthochschule durch Zusammenschluss der Pädagogischen Hochschule und der Fachhochschule für Maschinenbau gegründet und 1980 in Universität Gesamthochschule Duisburg umbenannt worden. Bereits von 1655 bis 1818 gab es in Duisburg eine Universität, die seinerzeit vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm gegründet worden war.
- Folkwang-Hochschule Essen - Standort Duisburg; Die Hochschule wurde 1927 in Essen als Folkwang-Schule für Musik gegründet und erhielt 1962 den Rang einer Musikhochschule.1972 wurde diese mit den Konservatorien in Essen und Duisburg zur Staatlichen Hochschule für Musik Ruhr zusammengefasst. Seither hat die Folkwang-Hochschule Essen auch eine Abteilung in Duisburg
- Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS)
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Kultur und Sehenswürdigkeiten | |
Duisburg bietet ein reichhaltiges Angebot an kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen. Ein Highlight in dem Duisburger Kulturjahr sind die alljährlich stattfindenden Duisburger Akzente [2] (http://www.duisburger-akzente.de), welche sich seit 1977 mit einem gesellschaftlich oder kulturpolitisch aktuellen Thema auseinandersetzen.
Daneben hat Duisburg aufgrund seines Alters, sowie seiner Geschichte als Hafen-, Handels- und Industriestadt auch in architektonischer Hinsicht für den interessierten Besucher einiges zu bieten. Die Bandbreite reicht hier von der um das Jahr 900 begonnenen Pfarrkirche St. Johann Baptist in Duisburg-Hamborn, bis zu dem Micro-Electronic-Centrum in Duisburg-Neudorf aus dem Jahr 1995. Beispielhaft seien hier außerdem der Landschaftspark Duisburg-Nord, das Wilhelm-Lehmbruck-Museum [3] (http://www.lehmbruckmuseum.de), der Technologiepark Duisburg [4] (http://www.gtt.me-park.com), die Duisburger Königstraße ("Brunnenmeile") sowie der umstrukturierte Duisburger Innenhafen genannt.
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- Das Duisburger Stadttheater (http://www.theater-duisburg.de); es wird bespielt von der "Deutschen Oper am Rhein", einer Theatergemeinschaft der Städte Duisburg und Düsseldorf; in dem Duisburger Theater wird seit 1956 gespielt, in Düsseldorf bespielt das Ensemble das dortige Opernhaus. Gespielt werden unter anderem Oper, Operette, Ballett und Musical
- Theater am Marientor (http://www.theater-am-marientor.de)
- Comödie Duisburg (http://www.comoedie-duisburg.de)
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- Rathaus und Salvatorkirche, die Wahrzeichen der Stadt
- Kirchen
- Abteikirche Hamborn
- St. Bonifatius-Kirche (Hochfeld)
- St. Dionysius-Kirche (Mündelheim)
- Karmelkirche am Innenhafen
- St. Joseph-Kirche (Stadtmitte)
- Ludgerikirche (Neudorf)
- Marienkirche
- Schwanentorbrücke
- Windmühlen in Baerl
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Duisburg verfügt über eine breite Palette von Freizeiteinrichtungen. Zu bezeichnen sind insbesondere der Sportpark Wedau mit Regattabahn, MSV-Stadion, beleuchteter Nachtlaufstrecke, Wasserskibahn, Fußball- und Tennisplätzen.
Das Gelände eines ehemaligen Hüttenwerkes, einer Zeche und einer Kokerei wurde zu einem rund 200 ha großen Park neuen Typs entwickelt. Der Landschaftspark Duisburg-Nord mit dem erhaltenen Hochofenwerk bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Klettern in alten Erzbunkern oder Tauchen in dem Gasometer. Der Duisburger Stadtwald, die Sechsseenplatte, sowie diverse weitere Seen und Parks bieten vielfältige Erholungsmöglichkeiten.
Eine reichhaltige Kneipenlandschaft findet sich rund um den Innenhafen und in dem Dellviertel. Aus kultureller Sicht sind das Stadttheater, Musicaltheater, Wilhelm Lehmbruck Museum, Kultur- und Stadthistorisches Museum (es beheimatet die Mercator-Sammlung), sowie Deutschlands erstes Kindermuseum zu bezeichnen. In dem Sommer gibt es regelmäßige Hafenrundfahrten durch Europas größten Binnenhafen.
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Duisburg ist Sitz des Landessportbunds NRW (http://www.lsb-nrw.de).
Dem Sportinteressierten steht in Duisburg eine breites Angebot an Sportarten zur Verfügung. Neben den obligatorischen wie Leichtathletik, Ballsportarten (Fuß-, Hand-, Volleyball usw.), Asiatische Kampfsportarten (Judo, Karate, Jiu-Jitsu) seien hier auch die etwas exotischeren Sportangebote wie Tauchen in dem Gasometer (Landschaftspark Du-Nord), sowie Klettern in dem Landschaftspark Du-Nord genannt.
In Duisburg sind der traditionsreiche Fußballzweitligist MSV Duisburg und der Oberligist Hamborn 07, sowie der Frauen-Bundesligist FCR 2001 Duisburg zu Hause. Das alte Wedaustadion wird gegenwärtig in eine moderne Fußballarena mit einem Fassungsvermögen von 30 Tausend Zuschauern umgebaut.
Der Eissportverein Duisburg e.V. "Die Füchse" [5] (http://www.ev-duisburg.de) spielt in der zweiten Eishockeybundesliga. Spielstätte ist die SCANIA Arena in dem Stadtteil Wedau direkt neben dem Stadion des MSV.
Im linksrheinischen Rheinhausen ist der traditionsreiche Handball-Regionalligist und ehemalige Bundesligist OSC Rheinhausen [6] (http://www.oschandball.de) beheimatet. Dessen Heimspiele werden in der Sporthalle an der Krefelder Straße ausgetragen.
Bekannt geworden ist die Sportstadt Duisburg unter anderem durch die Ausrichtung von Kanu- und Ruderweltmeisterschaften auf der Regattaanlage Du-Wedau, sowie die Ausrichtung der Universiade 1989. Ein fester Bestandteil in dem Duisburger Sportkalender ist auch der seit 1981 stattfindende Rhein-Ruhr-Marathon [7] (http://www.rhein-ruhr-marathon.de), mit inzwischen mehr als 4 Tausend Teilnehmern.
2005 finden in Duisburg die World Games [8] (http://www.worldgames2005.org) der nichtolympischen Sportarten statt.
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Die Stadt Duisburg beziehungsweise die Stadt Hamborn und andere heute zu Duisburg gehörigen Städte haben folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum:
- 1888: Dr. jur. Friedrich Hammacher , Abgeordneter des preußischen Landtages, Ehrenbürger von Duisburg und Ruhrort sowie seit 1898 auch von Meiderich
- 1890: Otto von Bismarck, Ehrenbürger von Duisburg und seit 1895 auch von Ruhrort und Meiderich
- 1911: Dr. ing. h.c. August Thyssen, Industrieller; Ehrenbürger von Hamborn
- 1912: Karl Lehr, Alt-Oberbürgermeister, Ehrenbürger von Duisburg
- 1917: Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall, Ehrenbürger von Duisburg
- 1918: Georg Freiherr von Rheinbaben , Staatsminister und Oberpräsident der Rheinprovinz, Ehrenbürger von Duisburg
- 1923: Dr. Fritz Thyssen, Industrieller, Ehrenbürger von Hamborn, jedoch 1940 Aberkennung durch den Reichsinnenminister nach Ausbürgerung
- 1928: Julius Weber , Geheimer Kommerzienrat, Ehrenbürger von Duisburg
- 1928: Franz Wieber , Reichtagsabgeordneter, Ehrenbürger von Duisburg
- 1964: Dr. ing. h.c. Heinrich Kost , Bergwerksdirektor, Ehrenbürger von Homberg
- 1976: August Seeling , Alt-Oberbürgermeister, Ehrenbürger von Duisburg
- 2000: Josef Krings , Alt-Oberbürgermeister, Ehrenbürger von Duisburg
Weitere Auszeichnungen der Stadt sind:
- der Goldene Ehrenring, mit dem außergewöhnliche Verdienste um die Stadt Duisburg geehrt werden. Träger waren bislang meist ehemalige Oberbürgermeister.
- die Mercatorplakette für besondere Verdienste, insbesondere auf wissenschaftlichem oder künstlerischem Gebiet. Träger waren bislang zu dem Beispiel Gründungsrektoren der Duisburger Universität sowie Kulturdezernenten und Generalmusikdirektoren
- der Stadtring, der an Ratsmitglieder und leitende Gemeindebeamte für besondere Verdienste um die Selbstverwaltung der Stadt verliehen werden kann
- die Stadtplakette, zu dem Beispiel für eine 10jährige Zugehörigkeit zu dem Rat oder an Bürger, die sich um die Stadt verdient gemacht haben
- die Stadtmedaille in Silber beziehungsweise in Bronze an Mitglieder der Bezirksvertretungen oder sonstigen Personen für langjährige kommunalpolitische Verdienste
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Söhne und Töchter der Stadt | |
Folgende Persönlichkeiten sind in Duisburg geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr beziehungsweise -tag:
- 1725, 1.06, Johann Philipp Lorenz Withof, †2. Juli 1789, Historiker
- 1779, 20.11 in dem Ortsteil Ruhrort, Franz Haniel; †24. April 1868, Industrieller, Gründer der "Gutehoffnungshütte"
- 1784, 12.12; Christian Krafft, †15. Mai 1845 in Erlangen, Theologe, Mitbegründer der Erlanger Schule
- 1824 in dem OT Ruhrort, Cornelius Friedrich Adolf Krummacher , †1884 in Wernigerode, Domprediger und Dichter ("Stern auf den ich schaue")
- 1877, 7.02, Dr. Julius Curtius , †10. November 1948 in Heidelberg, Außenminister des Deutschen Reichs 1929-31
- 1881, 4.01 in dem Ortsteil Meiderich, Wilhelm Lehmbruck; †1919 in Berlin), Bildhauer, Grafiker und Maler, von den Nationalsozialisten als entartet genannt
- 1901, 12.09, Ernst Pepping, †1. Februar 1981 in Berlin, Komponist (Orgelwerke, Kirchenmusik unter anderem )
- 1911 Wilhelm Tenhagen, †1954, Politiker der SPD und MdB
- 1912, 23.02, Aenne Brauksiepe, †1. Januar 1997 in Oelde/Westfalen, Politikerin der CDU, MdB, Bundesministerin für Familie und Jugend (1968-1969)
- 1915, 4.09, Rudolf Schock, †13. November 1986 in Düren, Kammersänger
- 1925, 7.10, Fred Bertelmann, Schlagersänger ("Der lachende Vagabund")
- 1930, 26.09, Peter Steffen , Schlagersänger ("Als ich ein kleiner Junge war")
- 1936, 22.10, Michael Preute alias Jacques Berndorf, Schriftsteller (Eifel-Krimis)
- 1937, 8.02, Manfred Krug, Schauspieler ("Tatort" unter anderem ), Sänger
- 1937, 31.12, Nicolas Born, †7. Dezember 1979 in Dannenberg, Schriftsteller ("Die Fälschung")
- 1938, 21. März, Fritz Pleitgen , Fernsehjournalist
- 1940, 13.01, Dieter Schulte , Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB (1994-2002)
- 1943, Daisy Door , Schlagersängerin ("Du lebst in deiner Welt")
- 1956, 18.12, Elke Best , Schlagersängerin ("Die Babies krieg stets noch ich")
- 1958, 25.01, Jürgen Hingsen, Leichtathlet (mehrfacher Meister)
- 29. März, Denise , Schlagersängerin ("Schenk mir keine Rosen", "Die Frau in dem Spiegel")
Andere Persönlichkeiten, die in Duisburg wirkten, ohne dort geboren zu sein
und nicht zuletzt
Für einen Gesamtüberblick mit weiteren Persönlichkeiten siehe hier
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